Exkursion nach Brüssel

Am Samstag, den 25.07.2026, holte uns der Wecker wieder einmal zeitig
aus den Federn. Gegen 8.00 Uhr trafen sich die Teilnehmer an unserer
Exkursion auf dem Parkplatz am Mühlener Bahnhof in Stolberg.
Von dort aus fuhren wir in Pkw-Fahrgemeinschaften zum Bahnhof nach
Welkenraedt (Belgien). Pünktlich um 9.01 Uhr brachte uns der Zug der
Belgischen Bahn zum Hauptbahnhof nach Brüssel, wo wir pünktlich
ankamen. Die Stadt empfing uns mit bestem Sommerwetter über 25 Grad.
Unsere Stadtführerin, Fatima Küsters, zeigte uns das prächtige Ambiente
des Hauptbahnhofs Brüssel, Gare Centrale, der 1952 eröffnet wurde.
In der Empfangshalle weckten das Fresko über dem Eingang mit dem
Erzengel Michael sowie die neun hohen Glasfenster, die neun belgische
Provinzen repräsentieren, unsere Aufmerksamkeit.


Mit dem Austritt auf dem Bahnhofsvorplatz begann unser Rundgang durch
das alte Brüssel. Die Kathedrale St. Michael & Gudula präsentierte sich
wuchtig mit ihrem mächtigen Doppelturm im gotischen Stil aus dem frühen
16. Jahrhundert. Im Inneren begeisterte besonders die prachtvolle
holzgeschnitzte Kanzel von 1699 und die zwölf Apostelstatuen mit
Weihekreuzen.

Als nächster markanter Punkt unseres Rundgangs beeindruckte uns die
Galeries Royales Saint-Hubert mit ihrer langen gläsern überdachten
Einkaufmeile. Als älteste überdachte Einkaufspassage wurde sie 1847
eröffnet. Sie empfing uns mit exklusiven Boutiquen und Chocolatiers.

Zum Einkaufen blieb aber keine Zeit, denn es erwartete uns bald der
Grand-Place. Bei einem 360 Grad-Rundblick wusste das Auge nicht,
wohin es sich wenden sollte. In jedem Teil des Platzes fand sich ein
Ensemble von goldgeschmückten und -verzierten Häusern. Dominiert
wurde der Rundblick vom Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit seinem
imposanten Turm. Das Ensemble ist seit 1998 Weltkulturerbe.

Wanderer kommst Du nach Brüssel, besuche das Manneken Pis.
Die kleine Bronzestatue aus dem 17. Jahrhundert begrüßt stets neue
Touristen, die den Brunnen aus dem 15. Jahrhundert bewundern.

Möglichkeiten zur Einkehr in der Mittagspause gab es rund um den
Place de la Vieille Halle aux Blès, der von einer Statue des berühmten
Sängers und Entertainers Jaques Brel (2017) geschmückt wird.

Nach der Mittagspause - die Sonne hatte jetzt ihren Höchststand erreicht -
führte uns der Rundgang zum Mont des Arts. Zu Beginn dieses Aufstiegs
grüßte die Reiterstatue des ersten belgischen Königs, Albert I..


Der in der Sonne anstrengende Aufstieg wurde aber belohnt durch einen
schönen Ausblick auf die künstlerisch gestaltete Gartenanlage, an deren
Horizont der Rathausturm aus der Häuserflucht aufragte.
Mit einem erfrischenden Getränk genossen wir die verbleibende Zeit mit
dem Blick auf das mit historischen Figuren prachtvoll gestaltete
Glockenspiel.

Erschöpft aber glücklich traten wir den Rückweg zum Gare Central an,
wo uns um 17.01 Uhr der Zug zur Rückfahrt nach Welkenraedt erwartete.
Während der planmäßigen zweistündigen Zugfahrt konnten sich die
Teilnehmer erholen und ihre Erlebnisse des Tages austauschen.